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Dipl.- Päd. Paul Reese Solist auf der Harmonika

Paul Reese Solist auf der Steirischen Harmonika

Dieses Instrument vermittelt einen besonderen Klang.

Dipl.-Päd. Paul Reese, Tel.: 0541-16752, Mail: steirische@paul-reese.de , www.paul-reese.de

Zur Bauweise der Steirischen Harmonika



Das wesentliche Bauteil ist die "durchschlagende Zunge". Diese Möglichkeit der Schallerzeugung war schon vor 4500 Jahren in China bekannt. Viel später begann bei uns die Entwicklung der Steirischen. Seit ungefähr 1870 hat sie sich dann aber kaum noch verändert.

Die Melodie wird auf der Seite mit den zahlreichen Knöpfen gespielt, der Bass auf der gegenüberliegenden Seite. Im Vergleich zum Akkordeon, bei dem in Druck und Zug des Balges stets dieselben Töne erklingen, erzeugt die Steirische bei Druck und Zug unterschiedliche Töne. Diese Bauweise verlangt vom Spieler einen größeren Aufwand des Übens. Aber gerade in dieser Eigenart und durch das dichte Beieinanderliegen der Knöpfe ist ein besonders melodiöses und harmonisches Spiel möglich und trägt so auch zum charakteristischen Klang der Steirischen bei.

Die meisten Spieler benutzen beim Musizieren die sogenannte "Griffschrift". Das ist eine spezielle Notenschrift für die Steirische, bei der nicht die Tonhöhe, sondern die zu greifenden Knöpfe angegeben werden.




Zur Verbreitung der Steirischen:



Die Steirische Harmonika ist ein typisches Instrument der alpenländischen Volksmusik. Aber nicht nur in den alpinen Ländern, in denen das Spiel der Steirischen traditionell beheimatet ist, tritt dieses Instrument immer kraftvoller in den Vordergrund.

Besonders hingewiesen sei daher auf die wachsende, große Beliebtheit der Steirischen z.B. in den Niederlanden. Begründet ist diese Entwicklung vor allem in der begeisterten und begeisternden Arbeit von Musikern, die in unermüdlicher und hingebungsvoller Tätigkeit die Verbreitung der Volksmusik mit der Steirischen in der großen Gemeinde der musikliebenden niederländischen Bevölkerung und in den deutschsprachigen Ländern mit starker Wirkung fördern.

Stellvertretend für die vielen Musikanten, die auf diese Weise tätig sind, sei vor allem auf das große Verdienst von Jan Kokhuis aus Geesteren
(Holland) hingewiesen. Er ist nicht nur ein hervorragender Spieler der Steirischen als Solist und auch in seiner Gruppe, sondern auch ein exellenter Organisator von Volksmusikspielertreffen. Darüberhinaus gelingt es ihm überaus erfolgreich, als Lehrer auf der Steirischen, den Nachwuchs zu fördern.

Ebenfalls sehr beachtlich und wirkungsvoll ist das überragende Spiel auf der Steirischen des Dieter Holmersma aus Zevenhuizen (Holland). Seine Tätigkeit als Lehrer der Steirischen und als Komponist ist beeindruckend.

Aber auch in Norddeutschland wird dieses feine Instrument in zunehmendem Maße gespielt. Zu verdanken ist diese erstaunliche Entwicklung vor allem verdienstvollen Musikanten wie Herbert Jacob aus Harsefeld bei Hamburg. Menschen wie er verstanden es, in bewundernswerter Weise nicht nur durch ihr feines Spiel der Steirischen, sondern auch durch die Organisation von Harmonikaspielertreffen und, im Falle Herbert Jacob, vor allem auch durch die Gründung von Musikgruppen, der Kraft und Schönheit der Volkslieder und Volksmusik uneigennützig wieder zu Ansehen zu verhelfen.

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